Julius

Wie ich 20 kg abgenommen habe

Meine Erfolgsgeschichte – wie ich 20 kg abgenommen habe

Inzwischen trainiere ich 5 mal in der Woche und achte sehr genau auf meine Ernährung. Dies war jedoch nicht von Anfang an so. In diesem Beitrag werde ich dir erzählen, wie ich innerhalb von einem Jahr von 89 kg auf 72 kg Körpergewicht gekommen bin. Dabei habe ich  20 kg abgenommen und 3-4 kg Muskeln aufgebaut habe. 

Als ich mich im April 2013 entschloss etwas an meiner Figur und körperlichen Fitness zu ändern habe ich zunächst meine Ernährung umgestellt und ganz langsam begonnen etwas Sport zu machen. Oft reicht eine kleine Anpassung aus, damit sich etwas an deinem Körper verändert. Dies gilt sowohl für das Training, wie auch für die Ernährung.

Meine Ernährung

Bei meiner Ernährung habe ich vor allem darauf geachtet, dass ich so wenig verarbeitete Lebensmittel wie möglich zu mir nehme. Am Schwersten viel es mir die Süßigkeiten wegzulassen. Zucker ist eine Droge und wenn man von heute auf morgen auf Schokolade, Gummibärchen und alle anderen Süßigkeiten verzichtet bekommt man wirklich Entzugserscheinungen wie schlechte Laune und Heißhunger. Nach ein paar Tagen wird das jedoch besser und nach einer guten Woche vermisst man die Süßigkeiten so gut wie gar nicht mehr.

Zum Frühstück gab’s häufig einen selbst gemachten Smoothie mit Quark, Haferflocken Obst und Milch oder ein Müsli mit etwas Obst, mittags ganz klassisch Reis oder Kartoffeln mit Hähnchen, Rind oder Fisch und Gemüse. Abends gabs dann noch einen Salat mit etwas Hähnchen oder Tunfisch. Zwischen den Mahlzeiten gabs häufig noch einen kleinen Snack wie einen Apfel. Hier lassen sich aber ja unzählige Rezepte einbauen und das Ganze hat sogar vegan funktioniert, wie ich in unserer 30 Tage vegan Challenge festgestellt habe. 

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Spezielle Supplements wie Proteinshakes, Vitamintabletten oder andere Produkte sind nicht nötig. Wenn man wenig Zeit hat und es nicht jeden Tag schafft ausreichend Eiweiß zu essen, kann man dies natürlich dennoch hier und da mal mit einem kleinen Shake ausgleichen.

Mein Training

Zunächst war ich etwa 2 mal die Woche eine Strecke von rund 5 km joggen und hab ein paar Liegestütze zu Hause gemacht. Nach ein paar Wochen war mir dies jedoch nicht mehr genug und ich habe ein paar mal pro Woche zu Hause mit meinem eigenen Körpergewicht und 2 kleinen Hanteln trainiert. Wenn die Motivation da ist, lässt sich auch zu Hause und ohne Equipment super trainieren. Meine Workouts waren meistens als Zirkeltraining aufgebaut. So dauert ein Training maximal 20 Minuten und ist super intensiv. Eine große Hilfe war mir das Buch Fit ohne Geräte: Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht von Mark Lauren.

Nach ein paar Monaten hatte ich tatsächlich Spaß am Laufen entwickelt und bin 2-3 mal pro Woche eine Strecke von 10 km gelaufen. Erst nach 1 1/2 Jahren Training zu Hause entschied ich mich in ein Fitnessstudio zu gehen, da ich nun gerne mit wirklich schweren Gewichten trainieren wollte, was zu Hause für mich so nicht möglich war.

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Warum hatte ich Erfolg?

Ich habe mir zu keinem Zeitpunkt irgendetwas verboten. Ich wollte etwas an mir ändern, für mich und für niemand Anderen! Daher fiel es mir nach den ersten Tagen der Entwöhnung wirklich leicht mich gesund zu ernähren. Wenn ich dann mal Lust auf Pizza oder Burger hatte, dann hab ich mir das auch gegönnt. Seit dem weiß ich, Mahlzeiten wie ein Burger mit Pommes, Pizza oder ein Ben & Jerry’s Eis noch viel mehr zu genießen. Diese Cheat-Meals schmecken mir nach wie vor super aber irgendwie freue ich mich danach auch immer direkt wieder darauf, mich am nächsten Tag wieder clean zu ernähren.

Das Gleiche gilt auch für das Training. Dieses Jahr war ich sogar an Heilig Abend, sowie am 1. Weihnachtstag im Fitnessstudio. Jedoch nicht, weil ich es musste, sondern weil ich es wollte!

Ich bin mir sicher, dass es keine Diät auf dieser Welt gibt, mit der ich diesen Wandel geschafft hätte. Nur Dank einer langfristigen Umstellung meiner Ernährung bin ich in der Lage meine neue Form nicht nur zu halten, sondern sogar stetig weiter zu verbessern.

Außerdem bezweifle ich, dass du langfristig Erfolg haben wirst, wenn dein Ziel nicht dein eigener Wunsch ist, sondern der jemand anderes.

Setz dir erreichbare Ziele!

Ohne ein Ziel weißt du nicht, wofür du arbeitest. Am Besten funktioniert es, wenn du sowohl kurzfristige Ziele, wie auch ein langfristiges Ziel hast. Kleine Etappenziele können dir dabei helfen, ein großes, weiter entferntes Ziel einfacher zu erreichen.

Mein erstes Ziel war es, mit meinem Körpergewicht wieder unter 80 kg zu kommen. Als ich das geschafft hatte, meldete ich mich bei unserem Stadtlauf in Esslingen an. Nun galt es für mich etwas mehr auf Geschwindigkeit zu trainieren. Seit dem habe ich mir viele kleine Ziele gesetzt und diese auch eins nach dem Anderen erreicht.

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Meine Ernährung umzustellen und wieder regelmäßig Sport zu treiben war die beste Entscheidung, die ich damals für mich treffen konnte. Ich fühle mich deutlich wohler in meinem Körper und bin gleichzeitig fitter und gesünder geworden.

Ich hoffe du kannst etwas von meinem Weg mitnehmen und wünsche dir viel Erfolg für deinen Eigenen!!

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